Blogbeitrag: thyssenkrupp Presta AG
Staus, Parkplatzsuche und steigende Emissionen gehören vielerorts zum Arbeitsalltag. Die thyssenkrupp Presta AG in Eschen zeigt, dass es auch anders geht. Das Unternehmen hat im Rahmen der Mobilitätsallianz ein neues Konzept eingeführt, das auf Anreize, und gleichzeitig Eigenverantwortung setzt und damit nachhaltige Mobilität in den Berufsverkehr bringt.
Nach den erfolgreich gestarteten Pilotprojekten bei der Bühler AG in Uzwil sowie SFS in Heerbrugg wurde das Modell der Mobilitätsallianz Ostschweiz 2025 erstmals ausserhalb der Schweiz umgesetzt: Die thyssenkrupp Presta AG in Eschen (Liechtenstein) lancierte ihr eigenes Mobilitätskonzept. Dies ist ein wichtiger Schritt für die gesamte Region Rheintal, in der viele Mitarbeitende grenzüberschreitend unterwegs sind.
Neu kam dabei auch das 3-Länder-Firmenabo zum Einsatz, das im Rahmen der Mobilitätsallianz von OSTWIND, dem Verkehrsverbund Vorarlberg (VVV) und LIEmobil entwickelt wurde. Es ermöglicht Mitarbeitenden eine vergünstigte, grenzenlose Nutzung des öffentlichen Verkehrs in der gesamten Dreiländerregion. Das Produkt ist ein Meilenstein für die nachhaltige Mitarbeitendenmobilität im internationalen Umfeld.
Das Konzept folgt den Grundsätzen der Allianz: datenbasiert, fair und praxisnah. Grundlage bildet eine Analyse der Pendlerströme, welche aufzeigt, wo Potenzial für eine Verlagerung vom Auto auf Bahn, Bus, E-Bike oder Carpooling besteht. Darauf aufbauend bietet thyssenkrupp Presta ihren Mitarbeitenden verschiedene Mobilitätsoptionen an. Wer sich für umweltfreundliche Varianten entscheidet, profitiert von einem subventionierten ÖV-Abo, Vorteilen beim Velokauf, neuen überdachten Fahrradständern und flexiblen Lösungen für den Arbeitsweg.
Gleichzeitig berücksichtigt das Konzept die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeitenden. Denn nachhaltige Mobilität funktioniert nur, wenn sie auch alltagstauglich ist. Deshalb legt das Unternehmen Wert auf gute Erreichbarkeit, zeitliche Flexibilität und einfache Abrechnungssysteme. Die Allianz unterstützt dabei mit technischem Know-how und Kommunikationserfahrung, damit Mobilität nicht nur geplant, sondern gelebt wird.
Wirkung über die Grenzen hinaus
Die thyssenkrupp Presta AG ist Teil eines grösseren Wandels: Immer mehr Unternehmen in der Ostschweiz und im Fürstentum Liechtenstein prüfen, wie sie ihre Mobilität fair, nachhaltig und sinnvoll gestalten können. Mit Unterstützung der Mobilitätsallianz entstehen Modelle, die sich flexibel an verschiedene Standorte anpassen lassen und dies von urbanen Zentren bis zu ländlichen Industriegebieten.
Für die Region bedeutet das mehr als eine ökologische Verbesserung: Weniger Stau entlastet die Strassen, verringert die Pendelzeiten und steigert die Lebensqualität. Die Zusammenarbeit zeigt, dass Nachhaltigkeit nicht an der Landesgrenze endet und dass gemeinsames Handeln im Verkehrsbereich echte Wirkung entfalten kann.
«Als grosser Arbeitgeber in Liechtenstein sind wir uns der Verkehrsproblematik bewusst. Mit dem neuen Konzept leisten wir einen Beitrag zu unserer Nachhaltigkeitsstrategie und schaffen Anreize, das Mobilitätsverhalten zu verändern.»
Was kann ich tun?